Geschichtswerkstatt Barmbek
Wiesendamm 25
22305 Hamburg
Tel. 040-293107

Beratungsstunden:
Di.14-19 Uhr
und nach Vereinbarung

Geschichtswerkstatt Barmbek
Startseite Aktuelles Ueber_uns Rundgaenge Ausstellungen Geschichtspfad Archiv Veroeffentlichungen Barmbek_Geschichte Erinnerungen Kontakt Spenden Downloads Links Impressum Facebook Video
Vom Bauerndorf zum Hamburger Arbeiterstadtteil. Barmbek entwickelt sich zur Großstadt mit Industrie und Gewerbe, zur Wohnstadt. Schlitzbau-Etagenhäuser im Süden und rote Klinkerwohn- blocks mit Grünzügen im Norden prägen den stetig wachsenden Stadtteil, bis Barmbek im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wird. Mit dem Wiederaufbau nach 1945 entsteht ein neues Barmbek. Mit dem Wegzug zahlreicher Industrie- und Gewerbe- betriebe werden alte Fabrik- gebäude für kulturelle Zwecke umgenutzt oder abgerissen. An ihre Stelle treten Büro- und Dienstleistungszentren und neue Wohnquartiere.

Streifzug durch Barmbeks Geschichte

Karte altes Barmbek

Vom Bauerndorf zum Hamburger Stadtteil
Bis in die 1860er Jahre war Barmbek ein Dorf. In der Nähe des Marktes lagen die Bauernhöfe, ringsum erstreckte sich die Feldmark, etwa in den heutigen Grenzen – Dulsberg eingeschlossen. Nennenswerte Bebauung gab es nur entlang der heutigen Hamburger Straße. 1271 ist Barmbek erstmals urkundlich erwähnt worden. 1355 ging es als Besitztum an das Heiligen Geist Hospital in Hamburg. Später wurde es jahrhundertelang von den Oberalten, sog. Kirchenfunktionäre, regiert. Erst 1830 wurde es der Hamburger Verwaltung unterstellt und 1894 eingemeindet.
In den 1870er Jahren begann vom Süden her die Verstädterung. 1867 zählte Barmbek ca. 6000 Einwohner, 1880 ca. 22 000, und vor dem Ersten Weltkrieg bereits über 100 000. Barmbek war ‚Großstadt‘ geworden. In den 1920er/30er Jahren erfolgte dann noch die Bebauung im Norden und Osten (Barmbek-Nord, Dulsberg). 1939 erreichte Barmbeks Einwohnerzahl mit 223 000 ihren Höchststand.

Gleise

Verkehrsverbindungen
Verstädterung bedeutete auch Verkehrsanbindung an Hamburg. Das erste Nahverkehrsmittel war ab 1841 der Pferdeomnibus (Endstation Markt). Er wurde 1867 durch die Pferdeeisenbahn ersetzt (Endstation hinter der Bramfelder Brücke). Ihr folgte 1895 die „Elektrische“, die bis Ohlsdorf fuhr. 1906 wurde die S-Bahnstrecke von Blankenese über Barmbek nach Ohlsdorf in Betrieb genommen, 1912 der Hochbahnring. Außerdem kamen zahlreiche Straßenbahnlinien hinzu. Bis in die Zwischenkriegszeit war es jedoch gang und gäbe, weite Wege zu Fuß zurückzulegen. Viele, die in Barmbek wohnten und in der Stadt arbeiteten, konnten sich tägliche Bahnfahrten nicht leisten. Immerhin hatte 1910 z.B. mehr als die Hälfte der werktätigen Bewohner ihren Arbeitsplatz in Barmbek.

Biergarten

Arbeiterwohnquartier
Schon um die Jahrhundertwende hatte Barmbek den Charakter eines Arbeiterwohnquartiers. Unter den Stadtteilen des damals noch kleinen Hamburg rangierten Barmbek, Horn und das heutige Rothenburgsort hinsichtlich des Pro-Kopf-Einkommens am Ende. Bei den Reichstagswahlergebnissen der SPD dagegen lag Barmbek mit an der Spitze.
Der Riss, der die Arbeiterbewegung seit 1918 schwächte, ging auch durch Barmbek hindurch. Auch durch manche Familien. Der kommunistische Aufstand 1923, dessen Hauptschauplatz Barmbek war, wurde unter sozialdemokratischer Führung niedergeschlagen. Gleichwohl bestand in Barmbek – mehr in Süd als in Nord – bis 1933 ein linkes Milieu, eine Gemeinsamkeit, die weniger auf der Nachbarschaft als auf der Organisationszugehörigkeit beruhte. Das Organisationsgeflecht reichte von Partei und Gewerkschaft über Arbeitersport, AWO, SAJ bis hin zu den Organisationen der Arbeiterkulturbewegung. Bei der letzten Reichstagswahl im März 1933 erzielten SPD und KPD zusammen in Barmbek noch über 50% der Stimmen. Auch in Barmbek gab es in der Nazi-Zeit, wenigstens in den ersten Jahren, von beiden Seiten Widerstandsaktivitäten. Inwieweit Mitgliedschaft und Anhang innerlich resistent gegen das Nazi-Regime blieben, ist schwer abzuschätzen.

New York Hamburger

Industriestandort
Obwohl vor allem Wohnquartier, war Barmbek doch auch als Industriestandort nicht unbedeutend. Die Betriebe konzentrierten sich um den Osterbekkanal. Drei Beispiele: die Hartgummifabrik „New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie“ (NYH) an der Maurienstraße (1871/73), das Gaswerk an der Osterbekstraße/Flotowweg (1876), die Müllverbrennungsanlage am Alten Teichweg (1912). 1910 war die NYH mit 1 100 Beschäftigten der größte Arbeitgeber im Stadtteil. In Barmbek-Nord sind zu nennen: Ortmann & Herbst, Margarine-Voß und die Ichthyolfabrik am Suhrsweg, die alle vor 1914 entstanden.
Der Hauptabschnitt des Osterbekkanals, der Barmbek-Nord und -Süd trennt, ist 1901/1902 angelegt worden. Bis in die 1950er Jahre war er ein wichtiger Transportweg. Doch schon vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die Industrieabwanderung begonnen. Betriebe - einst auf der grünen Wiese errichtet – waren nun von Wohnhäusern umgeben: eine zunehmend unverträgliche Nachbarschaft. Inzwischen hat auch der letzte Industriebetrieb, die kleine Zahnradfabrik Max Rentsch Barmbek verlassen. Büros, Wohnhäuser, kulturelle Nutzung und Grünanlagen haben heute den Platz eingenommen.

Elligersweg

Wohnstadt – Ausbau und Zerstörung
Anders als der Süden ist Barmbek-Nord gründlich geplant gewesen, und zwar als reine Wohnstadt. Es wuchs in nur fünf, sechs Jahren, als 1925 nach überstandener Inflation der Wohnungsbau mit staatlichen Fördermitteln wieder in Gang gebracht worden war. Sein Erscheinungsbild wurde maßgeblich durch Fritz Schumacher bestimmt, von 1923 bis 1933 Oberbaudirektor in Hamburg. Er schuf die Voraussetzungen für weitere Grünzüge und den Bau des neuen Wohnblocktypus: nur der Blockrand wurde noch bebaut, es entstanden vergleichsweise geräumige Innenhöfe. Hinterhäuser und Lichtschächte gab es nicht mehr. Bauherren waren in der Regel Gesellschaften und Genossenschaften, zur Hälfte etwa „Gemeinnützige“. Sie bauten nicht einzelne Häuser, sondern ganze Blocks, was die einheitliche Gestaltung erleichterte. Zur Gesamtwirkung trug wesentlich die „Backsteinhaut“ bei, die die Modernität der Architektur dämpfen sollte.
1931 versiegten der Wirtschaftskrise wegen die Fördermittel. Das politische Ziel der Wohnungsbauförderung wurde nicht erreicht: Wohnraum für die unteren Schichten zu schaffen. Die ‚Kostenmieten‘ waren in der Regel zu hoch. Es gab aber auch Blocks, in denen die Mieten erschwinglicher waren, weil an Größe und Ausstattung gespart worden war, Blocks, in denen auch schlechter gestellte Mieter wohnten.
In der NS-Zeit wurde der Wohnungsbau in bescheidenem Umfang auch in Barmbek fortgeführt, z.B. an der Lorichs- oder Otto-Speckter-Straße, bevor Barmbek im Zweiten Weltkrieg bei den Luftangriffen 1943 weitgehend zerstört wurde.

Wiederaufbau

Wiederaufbau und Stagnation
Was bei Kriegsende wohl kaum ein Stadtteilbewohner erwartet hätte: 1960 war der Wiederaufbau der Wohnquartiere in Barmbek fast vollendet. Dass Quantität bisweilen vor Qualität ging – architektonisch und städtebaulich – ist nicht verwunderlich. Selten entstanden in sich geschlossene kleine Quartiere wie das in der Hochbahnschleife (Rübenkamp/Hufnerstraße), mit drei Hochhäusern in parkartiges Grün eingebettet; oder wie das zwischen Einkaufszentrum Hamburger Straße und Beethovenstraße, mit seinen Zeilenbauten und schmalen Grünzügen.
Blickt man auf die jüngere Zeit, so mutet manches wenig planvoll, fast wie improvisiert an. So z.B. die Bebauung der Hamburger Straße. Vor dem Krieg war sie eine belebte Geschäfts- und Einkaufsstraße und kultureller Mittelpunkt Barmbeks. Später dagegen: draußen der Verkehrsstrom, drinnen die schöne Konsumwelt; draußen Lärm und Ödnis, drinnen Glamour und Geschäftigkeit.
Der autogerechte Straßenausbau hat auch in Barmbek Wunden geschlagen. Ein Beispiel: der Ring 2 mit dem untergegangenen Habichtsplatz. Immerhin die in den 1960er/70er Jahren geplante Autobahn ist dem Stadtteil erspart geblieben. Der Osterbekkanal, heute einer der Vorzüge Barmbeks, ist nicht zubetoniert worden.
Die einstigen Bewohner Barmbeks kehrten 1943/45 nur zum geringeren Teil ins Viertel zurück. Viele alte Nachbarschaften waren verloren. Das linke Milieu hatte KZ-Herrschaft, Krieg und Wirtschaftswunder nicht überlebt. Sein Fehlen trug, wie auch das Kinosterben in den 1960er Jahren, zur kulturellen Verarmung Barmbeks bei. Neben dem Volksheim Marschnerstraße, dem Ernst-Deutsch-Theater (vorher Junges Theater), dem Jugendhaus Flachsland, dem Theatersaal der Bugenhagenkirche, der Bücherhalle zählten die Fürstenhof-Diskothek und das Ballhaus Barmbek (vorher Café König) zu den wenigen kulturellen Lichtblicken. Die Backstein-Wohnstadt hatte gegenüber den 1920er Jahren an Attraktivität verloren. Die in den 1970er Jahren erwachende Vorliebe für Bauten aus der Gründerzeit fand in Barmbek wenig Befriedigung. Lange Zeit galt der Stadtteil als eher gesichtslos und langweilig.
Das soziale Nord-Süd-Gefälle stellte sich nach dem Krieg nicht wieder her, es hat sich eher umgekehrt. Zwei, drei Jahrzehnte war die soziale Struktur relativ stabil. Seit längerem schichtet sich die Bevölkerung um. Teils äußert sich darin eine Art Generationswechsel. Eine gewisse Rolle spielt sicher auch der Zuschnitt der Wohnungen, die vielfach bei gestiegenen Raumansprüchen für Familien zu klein sind – was einseitige Entwicklungen wie die Entwicklung Barmbeks zur Single-Hochburg begünstigt.

Aufbruch

Aufbruch
In den 1980er Jahren belebte sich Barmbek. Initiativen traten auf den Plan, sozio- und stadtteilkulturelle Einrichtungen gründeten sich (Bürgerhaus, Stadtteilkulturzentrum Zinnschmelze, Geschichtswerkstatt), das Museum der Arbeit siedelte sich auf dem ehemaligen Gelände der Gummifabrik an. In den 1980er/90er Jahren wurde eine Reihe vergleichsweise ansehnlicher Wohn- und Gewerbebauten errichtet, die den Stadtteil aufwerteten. Signalisieren die Neubauten, dass es aufwärts geht mit Barmbek? Oder sind sie nur eine Schauseite? Oder zerfällt Barmbek, wie die Stadt, in heterogene Teile, in abgetrennte Stadtteilinseln?
Die Entstehung neuer Wohnprojekte und Wohnquartiere in jüngster Zeit hat in Barmbek zweifellos zu einer Bereicherung und Belebung des Stadtteils und zu einer größeren kulturellen Vielfalt geführt. Andererseits ist nicht zu übersehen, dass sich wie in anderen Hamburger Stadtteilen auch in Barmbek Umstrukturierungen und demografische Veränderungen vollziehen, die in der Bevölkerung umstritten sind und die in ihren langfristig möglichen Folgen noch ganz am Anfang stehen (Verdrängung von Stadtteilbewohnern durch ständig steigende Mieten und Immobilienpreise). Ob es gelingt, diese Entwicklung aufzuhalten und in eine positive Richtung zu lenken, wird die Zukunft zeigen.

Zeittafel zur Geschichte Barmbeks

1271
Erste urkundliche Erwähnung

1355
Graf Johann von Holstein veräußert das Dorf Barmbek an das Heiligen Geist Hospital in Hamburg

1529
Im Zuge der Reformation wird Barmbek den Oberalten unterstellt. Das Dorf soll als Einnahmequelle für die Armenfürsorge dienen

1830
Die Hamburger Landherrenschaft übernimmt die Verwaltung Barmbeks, in dem rund 1100 Einwohner leben

1853
Eröffnung des Werk- und Armenhauses an der Oberaltenallee

1859
Gründung des Bürgervereins zu Barmbek von 1859 R.V.

1860
Nach Aufhebung der Torsperre in Hamburg beginnt die allmähliche Verstädterung Barmbeks

1864
Errichtung der Heil- und Irrenanstalt Friedrichsberg

1871
Barmbek wird Vorort von Hamburg. Die Bevölkerungszahl steigt auf 7 661 Einwohner

1871/73
Errichtung der „New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie“ an der Osterbek

1873
Erbauung der Gasanstalt an der Flotowstraße

1873-1914
Bau des Osterbekkanals in mehreren Etappen

1888
Aufhebung der Zollgrenze am Osterbek

1894
Barmbek wird als Hamburger Stadtteil eingemeindet. Die Einwohnerzahl steigt auf 38 347 an.

1895
Die erste elektrische Straßenbahn durchquert Barmbek über die Hamburger und Fuhlsbüttler Straße

1900
Einweihung der St. Sophien-Kirche

1903
Einweihung der Heiligen-Geist-Kirche

1906
Eröffnung der Vorortbahn, Inbetriebnahme des Bahnhofs Barmbek

1909
Eröffnung des Bartholomäusbads. In seinen Räumen wird die erste Barmbeker Bücherhalle eröffnet

1910
Eröffnung des“Palast-Theaters“ in der Hamburger Straße, Barmbeks erstes große Kino.
Bau des Allgemeinen Krankenhauses Barmbek

1912
Ausbau des Bahnhofs Barmbek, mit der neu eröffneten Hoch- und Untergrundbahn

1914
Einweihung des Hamburger Stadtparks

1919
Ausbruch der Sülze-Unruhen in Barmbek

1921
Verhaftung des “Lords von Barmbek“, Hamburgs berühmtester Ein- und Ausbrecher

1923
Ausbruch und Niederschlagung der Oktoberunruhen – des Hamburger Aufstands - in Barmbek

1924-1939
Ausbau Barmbeks im Norden und Osten (Barmbek-Nord, Dulsberg). Barmbek entwickelt sich zur Großstadt. Die Einwohnerzahl steigt von 150 590 im Jahr 1925 auf 223 000 im Jahr 1939 an

1928/29
Eröffnung der Schauburg Kinos in Barmbek

1933
Die Nationalsozialisten zerschlagen auch im stark von Sozialdemokraten und Kommunisten dominierten Stadtteil Barmbek alle demokratischen Organisationen

1937
Mit dem Groß-Hamburg Gesetz wird Barmbek in die Stadtteile Barmbek-Süd, Barmbek-Nord und Dulsberg aufgeteilt

1943
Am 29. Juli wird Barmbek bei den Luftangriffen der Alliierten schwer getroffen. Tausende Barmbeker kommen ums Leben. Mehr als 70% der Gebäude werden völlig zerstört. 1943 wohnen in Barmbek nur noch 15 000 Menschen

1945-1960
Wiederaufbau Barmbeks. Ende der 1950er Jahre sind Barmbeks Wohngebiete weitgehend wiederaufgebaut. 1960 zählt der Ortsamtbereich Barmbek-Uhlenhorst 184 270 Einwohner.

1954
Verlagerung der „New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie“ nach Harburg

1960
Stilllegung des Gaswerks

1976
Arbeitskampf bei der Werkzeugmaschinenfabrik „Heidenreich & Harbeck“ gegen die Vernichtung der Arbeitsplätze. Allmähliche Stilllegung des Betriebs

1980
Gründung einer Museumsinitiative zum Aufbau eines Museums der Arbeit

1982
erscheint der Roman „Die Bertinis“, in dem Ralph Giordano das Schicksal der eigenen Familie in der Nazizeit verarbeitet, mit Hauptschauplatz Barmbek. Am Hartzlohplatz öffnet in der ehemaligen Polizeiwache das neue Bürgerhaus Barmbek seine Türen

1985
Gründung der Geschichtswerkstatt Barmbek

1991
Bau des Büro- und Dienstleistungszentrums Alstercity auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks

1994
Barmbek feiert 100 Jahre Hamburger Stadtteil

1997
Offizielle Eröffnung des Museums der Arbeit

1999
erscheint das Buch „Neger, Neger, Schornsteinfeger“, in dem Hans-Jürgen Massaquoi seine Kindheit in Barmbek beschreibt

2000-2013
Bau von neuen Bürozentren, Umnutzung von ehemaligen Fabrikgebäuden und Gewerbeflächen für den Wohnungsbau, Entstehung neuer Wohnquartiere

2005
Neubau des Barmbeker Krankenhauses (Asklepios Klinik). Festlegung des Sanierungsgebietes „Barmbek-Nord S1, Fuhlsbüttler Straße“

2007
Umnutzung/Neunutzung der ehemaligen Krankenhausgelände AK Barmbek und AK Eilbek,
Entstehung der Wohngebiete Quartier 21 und Parkquartier Friedrichsberg

2007/2008
Abriss der Heiligen-Geist-Kirche

2010
Eröffnung des Stadtteilzentrums „Barmbek-Basch“

2012/13
Neubaupläne zur Umgestaltung des Gebiets rund um den Barmbeker Bahnhof