Unser Trägerverein
Kultursenator v.Münch
Kultursenator v.Münch besucht die Werkstatt

Träger der Geschichtswerkstatt ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Seine Arbeit in der jetzigen Form wird ihm durch die institutionelle Förderung der Kulturbehörde ermöglicht. Der Vereinszweck ist in der Satzung so formuliert:
"Zweck des Vereins ist es, Dokumente und Zeugnisse der Geschichte und Gegenwart Barmbeks zu sammeln, zu bewahren, zu erschließen und in anschaulicher Form öffentlich zu machen. Als Zentrum der Geschichtserkundung und Kommunikation im Stadtteil soll er mit Stadtteilbewohnern und anderen Gruppen und Einrichtungen in Barmbek zusammenarbeiten. Inbesondere soll die erfolgreiche Kooperation mit dem Museum der Arbeit, dem Barmbeker Verein für Kultur und Arbeit und dem Trägerverein Zinnschmelze fortgesetzt und damit zum Aufbau eines Arbeiterkulturzentrums beigetragen werden.

Die bearbeiteten Materialien sollen in möglichst allgemein benutzbarer Form für Interessierte und Forschende bereitgehalten werden. Dabei haben die Belange des Stadtteils und seiner Bewohner Vorrang."

Der Leistungsvertrag mit der Kulturbehörde enthält Zweckbestimmungen, die für alle Hamburger Werkstätten gelten.

"'Betroffene' haben die Möglichkeit, ihre Geschichte selbst erforschen zu können. Es findet ein selbstbestimmter und unmittelbarer Umgang der Nutzer mit den Quellen statt.

Jeder Geschichtsausschnitt soll auf seine exemplarische Bedeutung hin untersucht werden. Die Geschichte 'im kleinen' (auch die Geschichte einzelner Personen) soll immer als Teil einer Geschichte 'im großen' aufgefaßt werden und umgekehrt.

Hineinwirken in die Gegenwart. Es soll über die 'Aneignung' von Geschichte ermutigt werden, hier und jetzt die eigene Sache in die Hand zu nehmen.

Alltagsgeschichte erschließt sich aus 'alltäglichen Quellen', insbesondere auch aus den Mitteilungen von Zeitzeugen. Eine Quelle und damit Methode hat eine ganz außerordentliche Bedeutung erlangt: 'Oral history', die mündlich mitgeteilte Geschichte und ihre qualitative Auswertung.

Die Ergebnisse der Geschichtswerkstatt werden in erster Linie für diejenigen dargestellt, die sie am meisten angehen. Die Darstellung, die Vermittlung der Forschungsergebnisse ist unverzichtbarer Teil der Geschichtsarbeit."