Wir greifen heraus, was uns wichtig erscheint, was uns in der Erinnerung lieb ist, auch mal was Ausgefallenes.
Hie und da deuten wir auch Abläufe an, nennen Anfänge und Enden. 23 Jahre im groben Sieb geschüttelt.
1985
Aus der Arbeitsgruppe "New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie" im Museum der Arbeit geht die Geschichtswerkstatt Barmbek hervor.
Sept.
Wir übernehmen die Veranstaltungsreihe "Barmbeker erzählen". Sie findet von nun an bei wechselnden Veranstaltungsorten rund drei Jahre lang
etwa einmal monatlich statt. Mit bunt gemischten Themen aus den verschiedensten Lebensbereichen
bringt sie uns in engeren Kontakt mit etlichen älteren Barmbekern und Barmbekerinnen, die uns viele nützliche Hinweise für
unsere Forschungsarbeit und einen gewissen Rückhalt im Stadtteil geben.
Nov.
Wir versuchen uns erstmals an einem Geschichtsspaziergang:
"Rund um den früheren Dorfplatz".

Einer der ersten Spaziergänge
1986
Jan.
Vereinseintragung.
April
Mit der Veranstaltungswoche "Barmbekbilder und Beobachtungen" stellen wir uns erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor.
Im Mittelpunkt die Ausstellung von Barmbek-Aquarellen des Lehrers und malenden Chronisten Hermann Funke.
Jan. bis Nov.
Die Geschichtswerkstatt Barmbek genießt Gastrecht im Museum der Arbeit.
Das Buch zum ersten Geschichtsspaziergang erscheint: "Bauer Egger's Linden stehen noch" (Hauptthema ist die Verstädterung Barmbeks, dargestellt am ehemaligen Dorfplatz und dem Drumherum.)
Dez.
Zwei ABM-Kräfte werden angestellt, ein eigener Raum wird bezogen.
1987
April
Wir beteiligen uns an einer Veranstaltung zur Geschichte der Schule Tieloh. (Vor allem geht es um die Gemeinschaftsschule Tieloh-Süd, 1920-33, und damit um ein faszinierendes Kapitel Hamburger Reformpädagogik.) Mehr als 150 Ehemalige sind gekommen. Ein unvergesslicher Abend.
April / Juni
Zwei weitere ABM-Kräfte werden angestellt; eine davon ist Reprofotografin.
Juni
Die ABM-Zuschüsse ermöglichen es uns, den Laden am Wiesendamm anzumieten.
Dez.
Das hundertste Mitglied tritt unserem Verein bei.
1988
Febr.
Ralph Giordano liest aus der "Zweiten Schuld" (im Gemeindesaal Tieloh). 300-400 Besucher. Ein Videofilm über "Hamburgs letzten Bürstenmacher", den Barmbeker Max Schröder, wird fertiggestellt.
April
Die Vorstellungs-Fahrt, zu der die Hamburger Geschichtswerkstätten eingeladen haben, beginnt bei uns in Barmbek. Politiker, Journalisten, Historiker nehmen teil. Es ist die erste größere gemeinsame Aktion. Und sie ist erfolgreich:
die Werkstätten-Arbeit wird bekannter und findet mehr Anerkennung.
Herbst (bis Frühjahr '89)
Wir verschönern das Ambiente unserer
Werkstatt, legen eine Grünfläche an, pflanzen Rosen.
1989
Jan.
Erzählabend über Heidenreich u. Harbeck, in den Nachkriegsjahrzehnten Barmbeks größter Betrieb.
Wir zeigen einen Film über geplanten Ruin und vergeblichen Arbeitskampf im Jahr 1976.
Sommer
Weil die Arbeits-Beschaffungs-Maßnahmen, bis auf eine, auslaufen, muß die Arbeit wieder eingeschränkt werden.
Wir brechen die Reihe der monatlichen Erzählabende ab.
Sept.
Mit einer Solidaritätsveranstaltung suchen wir Beachtung und Beistand in unserer Existenzkrise.
(De Speellüüd und unser Ehrenamtlicher, der Schellackplatten-Sammler Werner Prill, bestreiten den
musikalischen Teil. Jan Ehlers, SPD, und Gerhold Hinrichs, FDP, diskutieren mit uns über
Rettungsmöglichkeiten.)
Jahresende
Die Existenzkrise ist überstanden, nachdem Senat und Bürgerschaft für 1990 erstmals eine institutionelle Förderung der Geschichtswerkstätten beschlossen haben. Personell sind wir nun, bei zwei angestellten Mitarbeitern zwar schlechter gestellt als 1988, aber der Fortbestand wird auch für die folgenden Jahre gesichert. Nicht zuletzt, weil Kultursenator von Münch die Arbeit der Geschichtswerkstätten schätzt.
1990
Mit neuem Mut verfolgen wir von jetzt an auch zielstrebig die Absicht, ein Heimatmuseum zu gründen. Unsere erste Schaufenster-Inszenierung, "Bunker und Bombenkrieg in Barmbek", (mit dem Bühnenbildner Ralf Jurszo) ist auf den Turmbunker am Wiesendamm bezogen, in dem einmal unser Museum eingerichtet werden soll.
April
Großer Andrang bei "Flat Foot Floogie statt Marschtritt" (mit unserem Swingjugend-Kenner Werner Prill).
Sept.
Erstmals unser literarischer Spaziergang "Auf den Spuren der Bertinis".
Herbst
Unsere Kollegin Gaby Franke legt ihre Untersuchung über Richard Haizmanns Wasserspeier-Plastik vor: "Fabeltier/Judengeschöpf". Sie trägt damit zu den Bemühungen um eine Rekonstruktion des Werks bei, das von NS-Kunstreinigern zerstört wurde.

Das "Fabeltier" am ehemaligen Standort, Humboldtstraße
1991
Frühjahr/ Frühsommer
In Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt beginnt ein ABM-Projekt des Ortsamts. Im Hinblick auf das Stadtteiljubiläum 1994 soll auf die Geschichte der Beziehungen zwischen Barmbek und Hamburg eingegangen werden. Neben einer umfangreichen Materialsammlung entsteht die Broschüre "Barmbek 94" von Jürgen Kinter und Manfred Stern. (Da keine Verlängerung gewährt wird, versickert die Maßnahme Ende 92.)
Mai
Studienfahrt zu Berliner Heimatmuseen.

Die Nachschöpfung im Stadtpark
1992
Jan.
Als Vorgriff auf ein geplantes, aber nicht realisiertes Buch machen wir für unsere Freunde eine Broschüre über jüdische Schicksale in Barmbek.
Aug.
Heinz Knobloch aus Berlin, Feuilletonist und Einmann-Geschichtswerkstatt, liest aus "Meine liebste Mathilde" und "Der beherzte Reviervorsteher".
Erste Geschichtsfahrt auf Osterbek- und Goldbekkanal (mit dem Verein Alsterdampfschifffahrt). Bis heute ist die Kanalfahrt unsere beliebteste Veranstaltung.
Okt.
Tagung über unser geplantes Heimatmuseum mit Museumsleuten und Kulturverwaltern u. a. aus Dresden, Berlin, Singen.
Dez.
Beginn unserer Zusammenarbeit mit der AWO-Begegnungsstätte Barmbek International; Schaukasten für Ausländerfreundlichkeit.
1993
Der Tagungsbericht "Heimatmuseum Barmbek" liegt vor. Jürgen Kinter erarbeitet die
Schaufenster-Inszenierung "ZehnTage im Juli" und die gleichbetitelte Broschüre übers Uberleben
unter den Bombenangriffen, Barmbek 1943.
April
Wir veranstalten ein offenes Stadtteilgespräch über Barmbeker Stadtteilentwicklung mit den
Schwerpunkten Verkehr und Kulturinsel (ums Museum der Arbeit).
Herbst
Studienfahrt zu Heimatmuseen in der ehemaligen DDR (und zu Schauplätzen der Fontaneschen Wanderungen).
1994
Das Jahr des Stadtteiljubiläums. (1894 Eingemeindung des alten Dorfes, zuletzt Vorortes, Barmbek.)
Zwar können wir viele Einrichtungen und Vereine bewegen, mit uns zusammen ein Veranstaltungsprogramm
aufzustellen, das vom Frühjahr bis zum Herbst reicht. Aber es gelingt nicht, im Stadtteil soviel
Interesse an dem Jubiläum zu wecken, wie wir gehofft hatten.
Zur Ausstellung "Was Dinge erzählen können" fertigt Jürgen Kinter einen Videofilm an: Titel ein Barmbeker Sammelsurium.
Sommer
Unsere jahrelang liegengebliebene New-York Hamburger-Mappe (über die Gummifabrik) wird endlich fertig.
Nov.
Ein echter Höhepunkt: die Veranstaltung über den legendären Lord von Barmbek ("Dichtung und Wahrheit") mit dem Schauspieler Rolf Becker und Patrick Wagner von der Eimsbüttler Geschichtswerkstatt.
1995
Jan.
Die rekonstruierte Haizmann-Plastik wird am jetzigen Standort beim Planschbecken im Stadtpark der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Stadtteiljubiläums-Projekt Barmbeker Geschichtstafeln beschäftigt uns während eines großen Teils des Jahres.
Herbst
21 Tafeln werden aufgestellt. Endlich wird auch die Gerda-Kohn-Broschüre gedruckt, die uns besonders am Herzen gelegen hat. (Leider hat sie bis jetzt wenig Interessenten gefunden.)
Jahresende
Der kroatisch-deutsche Gedichtband "Sehnsucht nach
Vukovar" von Sebastian Damkovac erscheint (herausgegeben von Barmbek
International, dem Verein für Ausländer in Barmbek, dem Museum der
Arbeit und uns).
1996
Sommer
Die letzten 5 Geschichtstafeln werden aufgestellt.
Sept.
Am Freitag, dem 13., feiern wir unser 10jähriges Jubiläum.
1997 Umbauten und Umänderungen innerhalb der Werkstatt beeinträchtigen die inhaltliche Arbeit. In Kooperation mit dem Barmbeker Schallarchiv veranstalten wir 4 Schellack-Tanzcafés.
1998
Zweimal findet die Geschichtsrevue "Zwischen-Zeit" statt, in der wir mit Zeitzeugen
und verschiedenen Medien die Verhältnisse zwischen Kriegsende und Währungsreform beleuchten.
Mai
Mit einer Veranstaltung beginnt in der Bücherhalle die Ausstellung über
die APO Berlin (mit 100 Originalabzügen von Michael Ruetz).
Herbst
Zwei ABM-Kräfte nehmen das Projekt "Fotografische Bestandsaufnahme Barmbeks" in
Angriff, das die gegenwärtige Stadtteilentwicklung dokumentieren wird.
1999
Der ehemaliger Barmbeker Hans Jürgen Massaquoi besucht uns zweimal, begleitet
von kleinen Fernsehteams, einmal auch von seinem Jugendfreund Ralph Giordano
(der Mitglied bei uns ist). Anlass ist das Erscheinen seines Buches "Neger, Neger,
Schornsteinfeger!", das sich monatelang in den Bestsellerlisten hält.
Frühjahr
Wir beteiligen uns an der Gemeinschaftsausstellung Hamburger Werkstätten in der Staatsbibliothek;
darin werden Arbeitsweisen und Themen der Werkstätten vorgestellt.
Herbst
Das Bestandsaufnahme-Projekt wird mit einer Ausstellung in der Bücherhalle abgeschlossen:
Barmbeker Menschenbilder.
2000
Mai
Zu einer Veranstaltung über die einstige Barmbeker Maschinenfabrik Heidenreich & Harbeck
kommen ca. 70 ältere Kollegen und Kolleginnnen von Hamburger Betrieben.
Danach bildet sich ein Arbeitskreis Hamburger Metaller, die die eigene Geschichte darstellen wollen.
2001 wird mit der Arbeit an einem Videofilm begonnen.
Die Fenster-Ausstellung "Zwischen Währungsreform und Wirtschaftswunder"
ist bis zum Herbst zu sehen.
November
Wir beteiligen uns an der zweiten Gemeinschaftsausstellung in der Staatsbibliothek. Titel:
"Neun Hamburger Quartiersmeilen".
2001
Wir bereiten die Ergänzung unserer ständigen Ausstellung im Stadtteil vor.
Zu den 26 Bild-Text-Tafeln sollen 23 kleinere Texttafeln hinzukommen.
14 können im Winter 01/02 angebracht werden.
Bei gleichbleibender Förderung und ständig steigenden Kosten müssen wir uns auf einen
weiteren Stellenabbau einstellen.Dennoch hoffen wir endlich einen Weg gefunden zu haben,
um ab 2003/04 unseren Museumsbunker beziehen zu können.Monatelang sind wir mit Überlegungen beschäftigt,ob
und wie freigewordene Bürocontainer von der Gedenkstätte Neuengamme beim Bunker aufgestellt werden können.
( als Ersatz für unser Ladenlokal). Am Veto der Stadtplanung scheitern wir.
Die Arbeit am Metaller- Videofilm beginnt. "Komm zurück, Natur" ist der Titel eines neuen Geschichtsspaziergangs am Eilbek.
Ein "Werkstattgespräch" mit Petra Oelker in der Bücherhalle zieht viele Besucher an.
2002
Die beiden 'Metaller'- Filme werden fertig gestellt:"Gewinner waren wir nicht- aber wir haben gekämpft" und "Zwischen, danach und vorher-
Heidenreich und Harbeck 1976".
Die Krankenhausgruppe, initiiert von der ehemaligen Bibiliothekarin des AKB, beginnt einen Geschichtsspaziergang übers Gelände des AKB auszuarbeiten.
Im VSA- Verlag erscheint "Vom Wiesengrund zum Industriegürtel" und 2003 "Auf den Spuren der Bertinis".
2003
Mit 9 Texttafeln vervollständigen wir unseren Barmbeker Geschichtspfad. der nun 40 Stationen umfasst.
Im Spätsommer findet der erste Spaziergang übers Krankenhausgelände statt.
Wir beteiligen uns, wenn auch nicht ganz regelmäßig, am Gesprächskreis Barmbek-Nord, in den Folgejahren auch am "Ratschlag".
Im Juni stürzen wir in eine Krise.Die Kultursenatorin "stellt sich der Herausforderung"und beschließt " nach eingehender Abwägung",
die Fördermittel der Geschichtswerkstätten zu streichen. Die Werkstätten wehren sich energisch und hartnäckig, gehen in die Öffentlichkeit,
mobilisieren die Medien, appellieren an die Politiker und werden von vielen Seiten nachdrücklich unterstützt.
Anfang Dezember haben Senat und Mehrheitsfraktionenein Einsehen und lassen es bei einer 25%igen Kürzung der Fördermittel bewenden
(wobei es bis 2006 bleibt).
2004
Die Zuständigkeit der Geschichtswerkstättengeht von der Kulturbehörde an die Bezierke über.
Eine Phase der Eingewöhnung beginnt.
Das Spaziergang - Programmheft " Kiek-mol" wird wie in den Folgejahren in Barmbek druckfertig gemacht.die von uns
akquirierten Anzeigen decken weitestgehend die Produktionskosten.
In der Bücherhalle zeigen wir die "Metaller" Ausstellung "Heute wir-morgen ihr".
Unser Mitarbeiter Harald Ehlers gibt der Gemeinschaftsausstellung in der Staatsbibliothek "Hamburg, Stadt der Parks" einen einheitlichen gestalterischen
Rahmen. (2001 und 2003 hatten wir uns auch an " Neun Hamburger Quatiersmeilen und an "Kneipen, Kinos, Tanzpaläste" beteiligt.
Im Frühsommer veranstalten wir eine Exkursion nach Quedlinburg. (Fachwerkstadt und Stadt der Ottonen).
2005
In der Bücherhalle präsentieren wir die Ausstellungen " Geschichte und Zukunft des Barmbeker Bahnhofs" (wozu ein Begleitheft entsteht)
und " Barmbeker Hobbywelten"(wozu Jürgen Kinter einen Videofilm erstellt).
Im VSA- Verlag erscheint " Gerda Ahrens- Eine aus Barmbek", im Selbstverlag erscheint " Leben auf dem Habichthof".
Im Frühsommer begibt sich eine Gruppe auf eine 5tägige Exkursion nach Krakau (mit Besuchen von Nova Huta und Ausschwitz).
Mit einer ersten emaillierten Tafel erstetzen wir einen unserer Geschichtsschaukästen, die nie endender Reinigungen, Reperaturen und
Erneuerungen bedürfen. Wir nehmen uns vor, nach und nach alle Schaukästen zu ersetzen, denn ihre Instandhaltung hat sich als Fass ohne Boden
erwiesen. Für die neuen Tafeln brauchen wir wieder einmal Spenden.
2006 Es läßt sich nicht länger ignorieren, dass die 25%ige Kürzung zusammen mit der 15jährigen Auswirkung der Inflationsrate die meisten Geschichtswerkstätten in unaufhaltsam zunehmende Bedrängnis gebracht haben. Am 28. Februar findet eine Anhörung im Kulturausschuss der Bürgerschaft statt. Ergebnis: Wie nicht anders zu erwarten, steht die Regierungsmehrheit einer Erhöhung der Fördermittel ablehnend gegenüber. zu den unabweisenden Folgen äußert sie sich nicht. Anlässlich unseres 20jährigen Bestehens beginnen wir am Buch "Barmbek-Bilder" zu arbeiten. Eine großzügige Ausfallbürgschaft der Bezirksversammlung ermöglicht den Druck. Es ist das erste Mal, dass wir uns an einen Kunstband wagen. Zur Jahresmitte wird in der Bücherhalle die Ausstellung "Industriegürtel Osterbekkanal" aufgebaut. Im ersten Halbjahr sterben unser amtierender Vorsitzender Karl Heinz Plewa und unser früherer langjährige Vorsitzender Werner Prill. Werner war ein fester Bestandteilunserer Werkstatt, seit beinah 20 Jahren.
2007
Die Ausstellung zur Geschichte der Fuhle ist bis heute die meistbeachtete geblieben, die wir in der Bücherhalle gezeigt haben — ablesbar auch an der Nachfrage
nach dem Heft, das die Ausstellung dokumentiert.
Jürgen Kinters Videofilm "Zwischen Träumen und Trümmern" (über Vergnügen rund um die Hamburger Straße) findet bei mehreren Vorführungen viel
Anklang. Ebenfalls Jürgen Kinter führt erstmals auf Hans Jürgen Massaquois Spuren ("Neger, Neger, Schornsteinfeger") durch Barmbek.
Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Nord-Barmbek laden wir Ralph Giordano zu einer Lesung aus seiner Autobiografie ein. Am Ende stehende Ovationen der gut 350 Zuhörer/innen.
Endlich bildet sich auch in unserer Werkstatt eine Stolpersteingruppe.
2008
Im Mittelpunkt unserer größten Veranstaltung steht wiederum Ralph Giordano. In der Auferstehungskirche ehren wir ihn (gemeinsam mit der Gemeinde Nord-Barmbek)
im Freundeskreis (der immerhin über 400 Menschen zählt) anlässlich seines fünfundachtzigsten Geburtstags. Ein bewegender Abend!
Lesung und Werkstattgespräch mit dem "Ostpreußen-Barmbeker" Arno Surminski beschließen das Jahr.
Die Ausstellung über die Geschichte des Barmbeker Krankenhauses wird an zwei Orten gezeigt.
Mit Geschäftsleuten in der "Fuhle" — überwiegend ausländischer Herkunft — werden Interviews geführt. 2009/2010 soll ein Buch über alle
Interviewpartner aus der Fuhle folgen.
Für unsere Kanalfahrten steigen wir wieder auf die gemütliche kleine "Aue" um.

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